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Digitalisierungsrechner

Was sich rechnet, und ab wann

Wir schlagen nur Optimierungen und technische Umsetzungen vor, die sich amortisieren. Das Ziel ist, dass jede Investition sich spätestens nach zwölf Monaten aus eingesparten Kosten oder gewonnener Effizienz selbst trägt und danach weiter einspart. Dieser Rechner macht die Größenordnung sichtbar, in vier Angaben und ohne Formular.

1

Ihre Branche

Legt den Stundensatz und die typischen Abläufe fest. Nehmen Sie die nächstliegende, die Werte lassen sich danach frei ändern.

2

Stand der Digitalisierung

Je mehr bereits digital läuft, desto weniger bleibt zu heben. Der Regler nimmt das Potenzial entsprechend zurück.

%
alles von Handdurchgängig digital
3

Die Abläufe

Stunden je Woche im ganzen Betrieb, nicht je Person. Was bei Ihnen nicht anfällt, haken Sie ab. Der Prozentsatz daneben sagt, welcher Anteil des Aufwands sich erfahrungsgemäß automatisieren lässt.

Erscheint, sobald eine Branche gewählt ist.

Fehlt etwas? Eigenen Ablauf ergänzen

Schätzen Sie den automatisierbaren Anteil eher vorsichtig. Ein Ablauf, bei dem jede zweite Rechnung eine Ausnahme ist, liegt selten über vierzig Prozent.

4

Einmalige Investition

Der Betrag, gegen den sich die Ersparnis rechnen muss. Voreingestellt sind 10.000 €, eine übliche Größenordnung für ein erstes, klar abgegrenztes Vorhaben. Verschieben Sie den Regler auf den Betrag, über den Sie tatsächlich nachdenken.

1.000 €80.000 €

Woher die Summe kommt

Einsparung je Ablauf

Wo der größte Anteil steckt, und damit auch, womit anzufangen ist.

Das Diagramm braucht JavaScript. Die Zahlen oben stimmen auch ohne.

Verlauf über fünf Jahre

Wo die kumulierte Einsparung die Investition schneidet, ist der Punkt, ab dem sich das Vorhaben trägt.

Das Diagramm braucht JavaScript.

Womit der Rechner rechnet: alle Annahmen je Branche

Ein Rechner, dessen Annahmen im Quelltext verschwinden, lässt sich nicht überprüfen. Deshalb stehen sie hier vollständig: zwölf Branchen, sechzig Abläufe, jeweils der übliche Wochenaufwand und der Anteil, der sich erfahrungsgemäß automatisieren lässt.

Was diese Zahlen sind und was nicht. Es sind Erfahrungswerte aus vergleichbaren Projekten und Ausgangswerte für den Überschlag, keine Messung und keine Zusage. Der automatisierbare Anteil ist als Obergrenze zu lesen. Wie viel davon in einem konkreten Betrieb erreichbar ist, hängt an der Datenlage, an der Zahl der Ausnahmen und daran, wie einheitlich ein Ablauf heute gehandhabt wird.

Stundensätze und Gesamtaufwand im Überblick

Zwölf Branchenprofile: kalkulatorischer Stundensatz, Summe der voreingestellten Wochenstunden über alle fünf Abläufe und die daraus errechnete Jahreseinsparung bei einem Digitalisierungsgrad von 35 Prozent.
BrancheStundensatzAufwand je Wochedavon automatisierbarEinsparung im Jahr
IT und Software80 €26 Std.58 %37.686 €
Rechtsanwalt85 €22 Std.58 %34.015 €
Marketing und Medien55 €29 Std.66 %32.928 €
Steuerberatung65 €25 Std.59 %30.005 €
Immobilien52 €19 Std.63 %19.498 €
Produktion42 €24 Std.56 %17.734 €
Arztpraxis48 €19 Std.58 %16.637 €
Logistik32 €22 Std.62 %13.663 €
Pflege und Soziales35 €20 Std.58 %12.738 €
Einzelhandel28 €21 Std.62 %11.514 €
Handwerk38 €17 Std.52 %10.657 €
Gastronomie26 €16 Std.62 %8.152 €

Gerechnet mit 46 Arbeitswochen und dem Digitalisierungsfaktor bei 35 Prozent, also 68,5 Prozent des vollen Potenzials. Die Spanne von 8.152 € bis 37.686 € im Jahr erklärt sich fast vollständig aus dem Stundensatz: Dieselbe eingesparte Stunde ist in einer Kanzlei rund dreimal so viel wert wie in der Gastronomie.

Die fünf Abläufe je Branche

Handwerk 38 € je Stunde

Voreingestellter Wochenaufwand und automatisierbarer Anteil je Ablauf in der Branche Handwerk.
AblaufStd./Wocheautom.
Angebote schreiben565 %
Rechnungsstellung460 %
Kundenkommunikation345 %
Aufmaß & Dokumentation340 %
Materialeinkauf planen235 %

Steuerberatung 65 € je Stunde

Voreingestellter Wochenaufwand und automatisierbarer Anteil je Ablauf in der Branche Steuerberatung.
AblaufStd./Wocheautom.
Belegerfassung & -prüfung870 %
Lohnbuchhaltung555 %
Jahresabschluss vorbereiten645 %
Mandantenkommunikation450 %
Fristenüberwachung280 %

Arztpraxis 48 € je Stunde

Voreingestellter Wochenaufwand und automatisierbarer Anteil je Ablauf in der Branche Arztpraxis.
AblaufStd./Wocheautom.
Arztbriefe & Dokumentation655 %
Terminplanung & -erinnerung475 %
Abrechnungsvorbereitung460 %
Patientenkommunikation350 %
Laborwerte auswerten240 %

Rechtsanwalt 85 € je Stunde

Voreingestellter Wochenaufwand und automatisierbarer Anteil je Ablauf in der Branche Rechtsanwalt.
AblaufStd./Wocheautom.
Schriftsätze erstellen850 %
Aktenstudium & Recherche655 %
Mandantenkorrespondenz460 %
Fristen & Wiedervorlagen285 %
Rechnungsstellung265 %

Einzelhandel 28 € je Stunde

Voreingestellter Wochenaufwand und automatisierbarer Anteil je Ablauf in der Branche Einzelhandel.
AblaufStd./Wocheautom.
Kundensupport660 %
Produktbeschreibungen470 %
Bestellwesen & Einkauf555 %
Preisüberwachung375 %
Lagerbestandspflege355 %

Immobilien 52 € je Stunde

Voreingestellter Wochenaufwand und automatisierbarer Anteil je Ablauf in der Branche Immobilien.
AblaufStd./Wocheautom.
Exposé-Erstellung570 %
Interessentenanfragen465 %
Besichtigungsplanung375 %
Marktanalysen455 %
Vertragsvorbereitung345 %

Produktion 42 € je Stunde

Voreingestellter Wochenaufwand und automatisierbarer Anteil je Ablauf in der Branche Produktion.
AblaufStd./Wocheautom.
Qualitätskontrolle850 %
Produktionsplanung555 %
Bestandsmanagement465 %
Wartungsmanagement460 %
Lieferantenkorrespondenz355 %

Logistik 32 € je Stunde

Voreingestellter Wochenaufwand und automatisierbarer Anteil je Ablauf in der Branche Logistik.
AblaufStd./Wocheautom.
Routenplanung665 %
Sendungsverfolgung475 %
Kundenkommunikation560 %
Dokumentation & Zoll450 %
Fuhrparkverwaltung355 %

Gastronomie 26 € je Stunde

Voreingestellter Wochenaufwand und automatisierbarer Anteil je Ablauf in der Branche Gastronomie.
AblaufStd./Wocheautom.
Reservierungsmanagement570 %
Bestellwesen & Einkauf450 %
Personaleinsatzplanung355 %
Speisekarten-Content275 %
Bewertungsmanagement265 %

Marketing und Medien 55 € je Stunde

Voreingestellter Wochenaufwand und automatisierbarer Anteil je Ablauf in der Branche Marketing und Medien.
AblaufStd./Wocheautom.
Content-Erstellung1065 %
Social-Media-Management660 %
SEO-Texte570 %
Reporting & Analyse470 %
E-Mail-Kampagnen465 %

IT und Software 80 € je Stunde

Voreingestellter Wochenaufwand und automatisierbarer Anteil je Ablauf in der Branche IT und Software.
AblaufStd./Wocheautom.
Code-Reviews & Doku855 %
Ticket-Bearbeitung660 %
Technische Dokumentation470 %
Testing & QA550 %
Onboarding neuer Mitarbeiter355 %

Pflege und Soziales 35 € je Stunde

Voreingestellter Wochenaufwand und automatisierbarer Anteil je Ablauf in der Branche Pflege und Soziales.
AblaufStd./Wocheautom.
Pflegedokumentation755 %
Dienstplanung465 %
Angehörigenkommunikation360 %
Abrechnung & Berichte360 %
Medikationsmanagement350 %

Was in diesen Zahlen auffällt

Die höchsten automatisierbaren Anteile liegen nicht bei den fachlich schwierigen Aufgaben, sondern bei den geregelten: Fristen & Wiedervorlagen in der Branche Rechtsanwalt mit bis zu 85 Prozent, Fristenüberwachung in der Branche Steuerberatung mit bis zu 80 Prozent, Terminplanung & -erinnerung in der Branche Arztpraxis mit bis zu 75 Prozent. Alle drei haben gemeinsam, dass die Entscheidung selbst einfach ist und der Aufwand aus Wiederholung besteht. Fachlich anspruchsvolle Tätigkeiten wie das Erstellen von Schriftsätzen oder Arztbriefen liegen bewusst deutlich niedriger, dort trägt ein Modell den Entwurf, nicht die Verantwortung.

Der Stundensatz entscheidet stärker über das Ergebnis als der Zeitaufwand. Zwischen Rechtsanwalt mit 85 € und Gastronomie mit 26 € liegt der Faktor 3.3. Zwei Betriebe mit identischem Wochenaufwand kommen deshalb auf sehr verschiedene Jahressummen, und ein Vorhaben, das sich in der einen Branche nach sechs Monaten trägt, braucht in der anderen zwei Jahre.

Aus beidem folgt dieselbe Empfehlung: Der erste Schritt sollte der Ablauf mit dem größten Produkt aus Stunden und automatisierbarem Anteil sein, nicht der, über den am meisten geklagt wird. Die Rangfolge weiter oben rechnet das für die eingestellten Werte aus.

Wie dieser Rechner rechnet

Ein Rechner, der seine Annahmen nicht offenlegt, ist ein Werbemittel. Deshalb stehen sie hier vollständig.

Einsparung je Ablauf = Stunden je Woche × automatisierbarer Anteil × Digitalisierungsfaktor
Digitalisierungsfaktor = 1 − (Stand in Prozent ÷ 100 × 0,9)
Jahressumme = Summe aller Abläufe × Stundensatz × 46 Arbeitswochen
Amortisation = Investition ÷ monatliche Einsparung

Was der Faktor bedeutet

Bei einem Stand von null Prozent bleibt das volle Potenzial stehen, bei hundert Prozent noch ein Zehntel. Auch ein durchgängig digitales Unternehmen hat Restaufwand, den ein Modell abnehmen kann, aber eben nicht mehr denselben. Die Zahl ist bewusst vorsichtig gewählt.

Was der Rechner nicht kann

Er kennt Ihre Ausnahmen nicht. Der Aufwand eines Ablaufs verteilt sich selten gleichmäßig: Achtzig Prozent der Fälle laufen glatt, der Rest kostet die Hälfte der Zeit. Ob die Automatisierung genau diesen Rest trifft oder ihn stehen lässt, entscheidet über den Unterschied zwischen dieser Schätzung und dem, was am Ende herauskommt. Er kennt auch Ihre Datenlage nicht, und die ist in der Praxis der häufigste Grund, warum ein Vorhaben länger dauert als gedacht.

Warum wir das trotzdem zeigen

Weil die Größenordnung die Frage beantwortet, ob sich ein Gespräch lohnt. Wenn am Ende dreitausend Euro im Jahr stehen, ist ein KI-Vorhaben die falsche Baustelle, und das zu wissen ist auch etwas wert. Stehen dort dreißigtausend, ist die nächste Frage nicht mehr ob, sondern womit anfangen.

Häufige Fragen zur Berechnung

Wie kommt die Einsparung zustande?

Je Ablauf wird der Wochenaufwand mit dem Anteil multipliziert, der sich erfahrungsgemäß automatisieren lässt, und mit einem Faktor, der Ihren Stand der Digitalisierung berücksichtigt. Das Ergebnis mal Stundensatz mal 46 Arbeitswochen ergibt die Jahressumme. Es ist eine Überschlagsrechnung, keine Kalkulation.

Warum 46 Wochen und nicht 52?

Urlaub, Feiertage und Krankheit sind abgezogen. 46 Wochen ist der Wert, mit dem in der Praxis gerechnet wird, wenn es um tatsächlich geleistete Arbeitszeit geht. Wer mit 52 rechnet, kommt auf 13 Prozent zu hohe Zahlen.

Was bedeutet die Zwölf-Monats-Marke?

Sie ist unser Ziel, keine Grenze. Ein Vorhaben, das sich innerhalb von zwölf Monaten aus eingesparten Kosten selbst trägt, schlagen wir ohne Vorbehalt vor. Das ist der Maßstab, an dem wir uns messen lassen.

Darüber wird es eine Frage des Charakters. Wenn ein Vorhaben mehr ist als eine Einsparung, wenn es Abläufe dauerhaft digitalisiert und die Grundlage für die nächsten Schritte legt, kann sich auch ein längerer Weg rechnen: Was dabei entsteht, trägt über die Amortisation hinaus. Geht es dagegen nur um die Einsparung, schneiden wir jenseits der zwölf Monate lieber kleiner zu.

Jenseits von etwa zwei Jahren raten wir in aller Regel zum Zuschnitt in Schritte. Nicht weil sich das nicht rechnen könnte, sondern weil sich über einen so langen Zeitraum die Annahmen nicht halten: Preise, Abläufe und Anforderungen ändern sich, und eine Rechnung über 36 Monate ist am Ende eine Vermutung.

Sind die Prozentsätze je Ablauf belastbar?

Sie sind Erfahrungswerte aus vergleichbaren Projekten und als Obergrenze zu lesen, nicht als Zusage. Wie viel davon bei Ihnen tatsächlich erreichbar ist, hängt an der Datenlage, an Ausnahmen und daran, wie einheitlich ein Ablauf heute gehandhabt wird.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Die Rechnung läuft vollständig in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen und nichts abgelegt. Beim Neuladen der Seite ist alles wieder auf Anfang.

Was kostet ein KI-Projekt im Mittelstand tatsächlich?

Das hängt am Zuschnitt. Die 10.000 € in Schritt vier sind eine übliche Größenordnung für ein erstes, klar abgegrenztes Vorhaben, etwa die Erkennung von Eingangsbelegen. Umfassende Vorhaben liegen darüber, ein abgegrenzter Automatisierungsschritt oft darunter. Verschieben Sie den Regler auf den Betrag, über den Sie nachdenken.

Wie berechnet man den Return on Investment eines KI-Projekts?

In drei Schritten. Erstens: Wie viele Stunden je Woche kostet der Ablauf heute im ganzen Betrieb? Zweitens: Welcher Anteil davon entfällt, wenn er automatisiert läuft? Drittens: Diese Stunden mit dem Stundensatz und den tatsächlichen Arbeitswochen multiplizieren, das ergibt die Jahressumme. Die Investition durch die monatliche Einsparung geteilt ergibt die Amortisationsdauer in Monaten.

Der häufigste Fehler dabei ist, mit der eingesparten Zeit zu rechnen, ohne zu fragen, was mit ihr geschieht. Eingesparte Stunden sind nur dann Geld, wenn sie entweder für etwas Wertschöpfendes frei werden oder Mehrarbeit ersetzen, die sonst zugekauft worden wäre.

Welche Prozesse lassen sich am besten automatisieren?

Die geregelten, nicht die schwierigen. Am höchsten liegen die automatisierbaren Anteile dort, wo die einzelne Entscheidung einfach ist und der Aufwand aus Wiederholung besteht: Fristenüberwachung, Sendungsverfolgung, Terminplanung, Belegerfassung, Produktbeschreibungen. In den Tabellen oben liegen diese Abläufe bei 70 bis 80 Prozent.

Deutlich niedriger liegen Tätigkeiten, bei denen jemand fachlich einsteht: Schriftsätze, Arztbriefe, Jahresabschlüsse. Dort trägt ein Modell den Entwurf, nicht die Verantwortung, und der Zeitgewinn ist entsprechend kleiner.

Wie lange dauert es, bis sich ein KI-Projekt amortisiert?

Bei den Werten dieses Rechners und einer Investition von 10.000 € liegen elf der zwölf Branchen unter zwölf Monaten, die meisten zwischen drei und neun. Das ist kein allgemeiner Erfahrungswert, sondern das Ergebnis dieser Annahmen: ein abgegrenztes Vorhaben, ein Ablauf mit hohem Wiederholungsanteil, ein Betrieb mit mittlerem Digitalisierungsgrad.

Was die Dauer in der Praxis verlängert, ist selten die Technik. Es ist die Datenlage, die Zahl der Ausnahmen und die Frage, wie einheitlich ein Ablauf heute überhaupt gehandhabt wird.

Ein Überschlag ersetzt keine Aufnahme

Was dieser Rechner zeigt, ist eine Größenordnung. Die belastbare Zahl entsteht, wenn wir uns Ihre Abläufe ansehen: wo Daten von einem System ins andere getragen werden, wo doppelt erfasst wird, wo Ausnahmen jemanden binden. Das Erstgespräch ist unverbindlich und kostet nichts.

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Waldemar Denke

Lead Entwickler & Tech Visionär

Programmierer aus Leidenschaft seit über 15 Jahren, hunderte erfolgreiche Projekte, Technik-Ass und der Fels in der Brandung für komplexe Softwarelösungen.
Automatisierung, Backend, KI-Systeme, Architektur & Code-Qualität.

Georgios Mavrommatis

Datenanalyst & Strategie

Seit über 15 Jahren spezialisiert auf Datenanalyse, digitale Transformation und Prozessoptimierung für zahlreiche Unternehmen im DACH-Raum.
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