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Referenz 02Maßanfertigung, Shop und KI in einem System
KoriTec GmbH · Maßgefertigte Fliegengitterlösungen
- Konfigurator
- Produktionsdaten
- KI-Auswertung
- lokale Modelle
- Kunde
- KoriTec GmbH
- Bereich
- Maßgefertigte Fliegengitterlösungen
- Stand
- laufend
Fliegengitter nach Maß gibt es im Katalog nicht. Was bestellt wird, entsteht erst durch die Angaben des Kunden: Breite, Höhe, Rahmenprofil, Gewebe, Farbe. Verkauft wird überwiegend an Geschäftskunden mit individuell verhandelten Konditionen. Auf dieser Grundlage ist über die Jahre eine zweite Schicht entstanden, künstliche Intelligenz an den Stellen, an denen sie tatsächlich etwas beiträgt.
Das Projekt auf einen Blick
Ausgangslage
Zwei Dinge lassen sich mit Standardsoftware schlecht abbilden. Erstens ein Sortiment, in dem es den Artikel gar nicht gibt, den jemand kauft. Zweitens eine Preisstruktur, in der nicht die Kundengruppe zählt, sondern der einzelne Kunde. Dazu die Frage, an der jede Maßanfertigung hängt: Wie kommen die Maße vom Besteller in die Fertigung, ohne dass sie unterwegs jemand abtippt?
Die Grundlage: Konfigurator und Fertigungsdaten
Sämtliche Artikel und der komplette Konfigurator wurden individuell entwickelt, kein Standardmodul, keine zugekaufte Erweiterung. Der Shop wurde zu einem Mehrfach-Verkaufsbereich für Geschäftskunden mit individuellen Preisen ausgebaut. Und aus jeder Bestellung entstehen die Daten für die Produktion direkt im System: Der Weg von der Eingabe des Kunden bis zum Fertigungsauftrag läuft ohne manuelle Übertragung.
KI auf Shop und Besucherströme
Shop und Besucherströme werden mit künstlicher Intelligenz ausgewertet und optimiert. Bei einem Konfigurator ist das etwas anderes als bei einem Katalogshop: Interessant ist nicht nur, welche Seite jemand aufruft, sondern an welcher Stelle der Konfiguration er abbricht und welche Kombinationen tatsächlich zur Bestellung führen.
KI für Cross- und Upselling
Auch die Artikel für Cross- und Upselling entstehen auf dieser Grundlage. Statt fester Regeln, wer A kauft, sieht B, leitet sich aus den tatsächlichen Bestellungen ab, was zusammengehört.
KI in der Inhalts- und Produktarbeit
Inhalte und Produkte wurden mit künstlicher Intelligenz ausgearbeitet. Bei einem Sortiment, das sich aus Maßen, Profilen, Geweben und Farben zusammensetzt, entstehen sehr viele Varianten, die alle beschrieben werden wollen, von Hand ist das nicht zu leisten.
KI in den internen Abläufen
Interne Prozesse laufen über Automatisierungen in Form von Skripten. An den Stellen, an denen ein starres Skript nicht ausreicht, sitzen kleine lokale Modelle, nicht als Selbstzweck, sondern genau dort, wo eine Regel die Aufgabe nicht abbildet. Das Skript bleibt das Gerüst, das Modell übernimmt den Teil, der Verständnis braucht.
Wie es weitergeht
Das System ist bis heute im Einsatz. Derzeit entsteht das ERP-System dazu, die Zusammenarbeit läuft also weiter, sie ist kein abgeschlossener Fall.
Warum dieser Fall hier steht
Dieser Fall zeigt die Reihenfolge, auf die es ankommt. Zuerst waren die Abläufe sauber: ein Konfigurator, der rechnet, und Fertigungsdaten, die ohne Abtippen entstehen. Erst darauf ließ sich künstliche Intelligenz sinnvoll setzen, denn ausgewertet werden kann nur, was ordentlich erfasst ist. Umgekehrt wäre es ein Pilotprojekt geblieben. Und die lokalen Modelle sind genau die Architektur, für die wir stehen: klein, im eigenen Haus, nur an den Stellen, an denen sie gebraucht werden.
Wie kleine Modelle im eigenen Haus arbeiten und wann sich das lohnt, behandelt die Wissensdatenbank. Den Weg von der Bestandsaufnahme bis zum Betrieb beschreibt die KI-Beratung, die Arbeit an den Abläufen selbst die Seite Prozessoptimierung.
Häufige Fragen zu diesem Projekt
Warum kein Konfigurator von der Stange?
Weil zwei Dinge zusammenkommen, die Standardlösungen schlecht abbilden. Erstens ein Sortiment, in dem es den bestellten Artikel gar nicht gibt, weil er erst durch die Angaben des Kunden entsteht. Zweitens eine Preisstruktur, in der nicht die Kundengruppe zählt, sondern der einzelne Kunde mit individuell verhandelten Konditionen.
Wie kommen die Maße vom Besteller in die Fertigung?
Ohne Zwischenschritt. Der Konfigurator erzeugt aus den Angaben direkt die Daten, mit denen zugeschnitten wird. Der Punkt, an dem sonst jemand Maße abtippt, entfällt. Bei Maßanfertigung ist genau dieser Übergang die Stelle, an der Fehler entstehen, und zwar teure, weil ein falsch zugeschnittenes Einzelstück nicht ins Lager zurückgeht.
Was bringt die KI über den Konfigurator hinaus?
Vier Ebenen, die auf der vorhandenen Datenbasis aufsetzen: Auswertung der Besucherströme, Vorschläge für Cross- und Upselling, Unterstützung bei Inhalts- und Produktarbeit sowie Automatisierung interner Abläufe. Der Punkt daran ist die Reihenfolge: Die Datengrundlage war zuerst da, die KI kam darauf. Umgekehrt funktioniert es selten.
Ab welcher Sortimentsgröße lohnt sich so ein Aufbau?
Die Größe des Sortiments ist selten die entscheidende Größe. Entscheidend ist, wie viele Varianten je Bestellung entstehen und wie oft jemand Daten von Hand überträgt. Ein kleines Sortiment mit vielen Abhängigkeiten rechtfertigt einen Konfigurator eher als ein großer Katalog aus Fertigartikeln.
Weitere Referenzen
Ein Shop, der mehr weiß als Sie?
Wenn Besucherdaten, Produktdaten und Bestellungen bei Ihnen ungenutzt nebeneinanderliegen, steckt darin meist mehr, als eine Auswertung von Hand hebt. Im Erstgespräch sehen wir uns an, was bei Ihnen drinsteckt. Unverbindlich und kostenfrei.
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