KI Wissensdatenbank
Technologie verstehen. Fundiert entscheiden.
Künstliche Intelligenz ist im Unternehmenseinsatz angekommen. Diese Wissensdatenbank ordnet sie klar ein: Welche Modelle gibt es, was leisten sie tatsächlich, wo liegen die Grenzen und welche Infrastruktur brauchen Sie dafür. Sachlich, gründlich und geschrieben von Entwicklern mit über 15 Jahren Projekterfahrung.
Was ist Künstliche Intelligenz im Unternehmenskontext?
Künstliche Intelligenz bezeichnet Softwaresysteme, die Aufgaben lösen, für die zuvor menschliches Urteilsvermögen nötig war. Im Unternehmenskontext bedeutet das konkret: Systeme, die Sprache verstehen und erzeugen, Dokumente auslesen, Muster in Daten erkennen und darauf basierend Entscheidungen vorbereiten oder Prozessschritte selbstständig ausführen. Der heutige Durchbruch beruht auf sogenannten Large Language Models, also Sprachmodellen, die auf sehr großen Textmengen trainiert wurden und Sprache statistisch fortschreiben.
Wichtig für die Bewertung: Diese Systeme verstehen Inhalte nicht im menschlichen Sinne. Sie berechnen Wahrscheinlichkeiten. Das erklärt sowohl ihre beeindruckende Leistungsfähigkeit als auch ihre typischen Schwächen, etwa erfundene Fakten oder inkonsistente Ergebnisse bei identischen Anfragen. Wer KI im Unternehmen einsetzt, muss beides kennen.
Warum gerade jetzt
Leistungsfähige Modelle sind erstmals ohne eigene Forschungsabteilung nutzbar. Gleichzeitig sind die Kosten pro Anfrage in den letzten Jahren deutlich gefallen. Damit rechnet sich KI heute auch für mittelständische Anwendungsfälle, die vor drei Jahren wirtschaftlich noch nicht darstellbar waren.
Wo der Hebel liegt
In der Integration. KI entfaltet ihre volle Wirkung, wenn sie an ERP, CRM, Dokumentenablage und bestehende Workflows angebunden ist. Am besten gelingt das, wenn Beratung und technische Umsetzung aus einer Hand kommen.
Was realistisch möglich ist
Dokumentenverarbeitung, Recherche, Erstentwürfe, Klassifikation und Datenauswertung lassen sich heute zuverlässig automatisieren. Vollständig autonome Entscheidungsprozesse ohne menschliche Kontrolle sind dagegen in regulierten Bereichen weder technisch ausgereift noch rechtlich empfehlenswert.
Welche sechs Bausteine bauen aufeinander auf?
Jeder Baustein ist eigenständig lesbar und wird fortlaufend vertieft. Beginnen Sie beim Thema, das für Ihre aktuelle Entscheidung relevant ist.
KI Grundlagen
Von Turings Frage bis zum Transformer. Historische Entwicklung und die tatsächliche Funktionsweise heutiger Modelle, technisch korrekt erklärt.
- Geschichte der KI von 1950 bis heute
- Machine Learning, Deep Learning, Neuronale Netze
- Wie ein Sprachmodell wirklich arbeitet
- Zentrale Begriffe und Konzepte
KI-Modelle: Cloud und lokal
Die zentrale Architekturentscheidung. Wo laufen Ihre Daten, was kostet welcher Weg und welche Kompromisse gehen Sie jeweils ein.
- Cloud-Modelle: OpenAI, Anthropic, Google, Mistral
- Lokale Modelle: Llama, Qwen, Mistral, Gemma
- Datenschutz, Kosten und Leistungsvergleich
- Hardwareanforderungen realistisch beziffert
Infrastruktur & Werkzeuge
Die Softwareschicht zwischen Modell und Anwender. Welches Werkzeug welchen Zweck erfüllt und wo die Grenzen der Standardlösungen liegen.
- Inference-Plattformen: Ollama, LM Studio
- Arbeitsumgebungen: Open WebUI, BionicGPT
- Automatisierung: n8n, Make, Zapier
- KI-Agenten und ihre realen Grenzen
KI im Unternehmen
Vom Anwendungsfall zum produktiven Betrieb. Einsatzfelder nach Abteilung, Rechtsrahmen und die ehrliche Rechnung dahinter.
- Einsatzfelder in Vertrieb, Support, Entwicklung, Finanzen
- Einführung und Change Management
- DSGVO, EU AI Act und Compliance
- Business Case und ROI ohne Schönrechnen
Warum KI Brains
Wir beraten nicht nur, wir bauen. Was über 15 Jahre Entwicklungserfahrung für Ihr KI-Projekt konkret bedeuten.
- Entwicklungserfahrung seit 2010
- Beratung und technische Umsetzung aus einer Hand
- Referenzen aus Konzern und Mittelstand
- Verlässlich kalkuliert: was das heißt
Daten, die tragen
Jedes KI-Vorhaben steht auf Ihren Daten. Wie Sie Bestände prüfen, ordnen und so vorbereiten, dass Modelle verlässlich damit arbeiten.
- Bestände prüfen: Vollständigkeit, Dubletten, Zuordnung
- Stammdaten, Dokumente und Unternehmenswissen
- Rechte, Datenschutz und Herkunft
- Die Brücke zu RAG und Wissensdatenbank
Was ist vor der Beauftragung zu klären?
Die sechs Bausteine oben erklären, was KI ist, was sie im Betrieb leistet und welche Daten sie braucht. Diese drei beantworten, was unmittelbar davor zu klären ist, von Richtlinie und KI-Kompetenz bis zur Frage der Förderung.
Welche Bausteine gehen auf Ihre Branche ein?
Die Bausteine davor gelten für jedes Unternehmen. Diese zwölf nehmen je eine Branche und gehen sie Kapitel für Kapitel durch.
Was ist beim Bau und im Betrieb zu beachten?
Die Bausteine davor führen bis zur Beauftragung. Diese drei gehen auf die Fragen ein, die sich erst stellen, wenn ein System gebaut wird und laufen soll, bis zu den Pflichten aus der KI-Verordnung.
Welche Bausteine vertiefen einzelne Themen?
Sechs Themen, die in fast jedem Vorhaben auftauchen: Wissen anbinden, eine Wissensdatenbank aufbauen, Abläufe automatisieren, Belege verarbeiten, Agenten einsetzen und Kunden bedienen. Jeder Baustein ist für sich lesbar.
Womit sollten Sie anfangen?
Dreißig Bausteine sind viel für einen Einstieg. Welcher zuerst dran ist, hängt weniger vom Thema ab als davon, wo Sie gerade stehen.
Sie suchen eine bestimmte Frage? Die Fragen-Übersicht führt alle Fragen der Wissensdatenbank auf, durchsuchbar und mit direktem Sprung zur Antwort.
| Ihre Ausgangslage | Zuerst lesen | Was danach geklärt ist |
|---|---|---|
| Wir wissen noch nicht, was die Technik überhaupt leistet | Grundlagen | Welche Begriffe was bedeuten, wie ein Modell entsteht und wo die Grenzen liegen |
| Ein Anwendungsfall steht fest, die Technik dahinter nicht | KI-Modelle | Ob Cloud oder eigener Betrieb trägt, und was beides beim Datenschutz verlangt |
| Die Richtung steht, es fehlt das passende Werkzeug | KI-Tools | Aus welchen Schichten eine Umgebung besteht und welches Werkzeug welche abdeckt |
| Das Vorhaben soll in den laufenden Betrieb | KI im Unternehmen einführen | Welche Schritte anstehen, wer zu beteiligen ist und woran Erfolg gemessen wird |
| Der Verdacht steht im Raum, dass die eigenen Daten nicht tragen | Daten für KI | Welche fünf Fehler jede Zuordnung verhindern und wie Sie den Bestand prüfen |
| Ein Angebot liegt vor, es fehlt der Maßstab | KI-Projekt einkaufen | Was in ein Lastenheft gehört und welche sechs Fragen jeder Anbieter beantworten muss |
| Das Geschäft ist ein Onlineshop | KI im Onlinehandel | Welche fünf Vorgänge sich zuerst rechnen und warum die Produktdaten darüber entscheiden |
| Ein System soll produktiv gehen und Kunden erreichen | Sicherheit von KI-Systemen | Welche Rechte vorher zu klären sind, welche Wege Daten nehmen und was ein Protokoll später belegen muss |
| Das System läuft, es fehlt die Prüfung im Alltag | KI im Betrieb | Welche Werte etwas aussagen, wer die Stichprobe bewertet und wann ein System besser abgeschaltet wird |
| Die Antworten stecken in Handbüchern, Richtlinien und Tickets | RAG und Unternehmenswissen | Wie ein System aus Ihren Unterlagen antwortet, mit Beleg und mit den Rechten des Quellsystems |
| Eine Wissensdatenbank mit KI soll entstehen | KI-Wissensdatenbank aufbauen | Welcher Weg passt, wer pflegt und was Datenschutz und Betriebsrat verlangen |
| Ein wiederkehrender Ablauf bindet zu viel Zeit | Abläufe automatisieren | Ob Workflow, RPA oder KI passt und welcher Ablauf zuerst an der Reihe ist |
| Die E-Rechnung steht an und der Rechnungseingang soll mitwachsen | E-Rechnung und Belege | Was ab 2027 gilt, welche Formate passen und wo KI die Buchhaltung entlastet |
| Mitarbeitende nutzen KI, ein Rahmen fehlt noch | KI-Richtlinie und KI-Kompetenz | Was Artikel 4 verlangt, wie geschult wird und wie eine Richtlinie aussieht |
| Die KI-Verordnung wirft Fragen auf | KI-Verordnung | Welche Pflicht ab wann gilt, ob Sie Anbieter oder Betreiber sind und was konkret zu tun ist |
| Ein Assistent soll selbst handeln, über mehrere Systeme hinweg | KI-Agenten und MCP | Wie Agenten aufgebaut sind, wie MCP sie anbindet und welche Rechte und Freigaben gelten |
| Kundenanfragen sollen schneller und einheitlicher beantwortet werden | KI im Kundenservice | Welcher Kanal zuerst passt, wann ein Mensch übernimmt und woran Qualität gemessen wird |
| Sie verwalten Immobilien oder einen eigenen Objektbestand | KI in der Immobilienverwaltung | Wie Rechnungseingang, Abrechnung und Anfragen von Mietern und Eigentümern zusammenspielen |
| Sie führen eine Kanzlei oder eine Rechtsabteilung | KI in Kanzlei und Rechtsabteilung | Wie Aktenarbeit, Vertragsprüfung und Recherche mit Verschwiegenheit und Prüfpflicht zusammengehen |
| Sie handeln mit vielen Artikeln oder steuern Transporte | KI in Großhandel und Logistik | Wie Auftragserfassung, Belegprüfung, Stammdaten und Bestand zusammenspielen |
| Sie fertigen nach Kundenwunsch oder in Varianten | KI in der Fertigung | Wie aus Anfrage und Konfiguration Angebot, Auftragsdaten und Dokumentation werden |
| Sie veranstalten oder vermitteln Reisen | KI im Tourismus | Wie Anfragen, Angebote, Reiseinhalte und Informationspflichten zusammenspielen |
| Sie arbeiten in einer Bank oder bei einem Finanzdienstleister | KI in Banken und bei Finanzdienstleistern | Wo KI entlastet, was DORA und die BaFin erwarten und wann KI im Kreditgeschäft hochriskant ist |
| Sie arbeiten bei einem Versicherer, einer Agentur oder einem Maklerbüro | KI in Versicherungen und Maklerbüros | Wo KI in Schaden, Antrag und Beratung entlastet und wann sie nach der KI-Verordnung hochriskant ist |
| Sie führen eine Steuerkanzlei | KI in der Steuerberatung | Wo KI Belege, Postfach und Recherche entlastet und wie Mandantendaten geschützt bleiben |
| Sie arbeiten in einer Redaktion, einem Verlag oder einer Agentur | KI in Medien, Verlagen und Agenturen | Wo KI in Archiv und Produktion entlastet und was nach Artikel 50 zu kennzeichnen ist |
| Sie verantworten Personal, Recruiting oder sind im Betriebsrat | KI im Personalwesen | Wo KI HR entlastet, was hochriskant oder verboten ist und welche Rechte der Betriebsrat hat |
| Sie führen einen Handwerks- oder Baubetrieb | KI in Handwerk und Bau | Wo KI Anfragen, Angebote, Aufmaß, Dokumentation und Rechnungen beschleunigt |
| Sie möchten wissen, welche Förderung Ihr Vorhaben unterstützt | KI-Förderung nach Bundesland | Welche Bundes- und Landesprogramme 2026 laufen, was sie fördern und wie hoch |
| Ein Partner wird gesucht, die Arbeitsweise ist die Frage | Warum KI Brains | Wie eine Zusammenarbeit abläuft, was übergeben wird und wie abgerechnet wird |
Welcher Einstieg passt zu Ihrer Rolle?
| Ihre Rolle | Empfohlene Bausteine | Was Sie danach wissen |
|---|---|---|
| Geschäftsführung | Warum KI Brains, KI im Unternehmen, KI-Projekt einkaufen | Wo sich KI rechnet, wie ein Vorhaben beauftragt wird und woran Erfolg gemessen wird |
| Fachbereich | Abläufe automatisieren, RAG und Unternehmenswissen, KI im Betrieb | Welcher Ablauf zuerst an der Reihe ist und wie der Alltag mit dem System aussieht |
| IT und Technik | KI-Modelle, KI-Tools, Sicherheit von KI-Systemen | Betriebswege, Werkzeuge, Rechte und Protokolle |
| Buchhaltung und Finanzen | E-Rechnung und Belege, Abläufe automatisieren | Was ab 2027 gilt und wie der Rechnungseingang weitgehend automatisch läuft |
| Personal, Datenschutz, Compliance | KI-Richtlinie und KI-Kompetenz, KI im Unternehmen | Was Artikel 4 verlangt, wie geschult und dokumentiert wird, mit Musterrichtlinie |
Wenn Ihre Lage noch in keiner Zeile steht, hilft es, die Aufgabe etwas schärfer zu beschreiben. Dafür gibt es drei Fragen, die vor jedem Werkzeugvergleich stehen und sich ohne Technikkenntnis beantworten lassen.
Welche Aufgabe soll verschwinden?
Nicht: welches Werkzeug wollen wir einführen. Wer mit der Aufgabe beginnt, findet das Werkzeug, das zu ihr passt. Die Aufgabe zuerst zu benennen führt direkt zu einer Zahl: wie oft sie anfällt, wie lange sie dauert, wer sie heute erledigt.
Wer entscheidet, ob das Ergebnis brauchbar ist?
Ein KI-System liefert Vorschläge. Eine benannte Person, die Vorschläge annimmt oder verwirft, setzt den Maßstab für Qualität und schafft die Grundlage für eine Abnahme. Diese Rolle ist fachlich und liegt deshalb in Ihrem Haus.
Wie wird eine Ausgabe abgesichert?
Diese Frage bestimmt den ganzen Zuschnitt. Wird eine Ausgabe im nächsten Arbeitsschritt ohnehin geprüft, kann das System frei arbeiten. Geht eine Ausgabe direkt an einen Kunden oder in die Buchhaltung, steht eine Prüfstufe davor, und die gehört von Anfang an in die Rechnung.
Wer diese drei Fragen beantworten kann, führt jedes Anbietergespräch auf Augenhöhe und erhält Angebote, die sich direkt vergleichen lassen.
Cloud-Modell oder lokales Modell: was passt zu Ihnen?
Diese eine Entscheidung bestimmt Datenschutz, Kosten und Leistungsfähigkeit Ihrer gesamten KI-Landschaft. Sie steht am besten ganz am Anfang.
Cloud-Modelle werden über die Schnittstelle eines Anbieters genutzt, lokale Modelle laufen auf eigener Hardware im Unternehmensnetz. Cloud-Modelle bieten aktuell die höchste Leistungsfähigkeit ohne Investition in Infrastruktur, verlangen aber die Übertragung von Daten an einen externen Dienstleister. Lokale Modelle behalten alle Daten im Haus, laufen auf geeigneter eigener Hardware und sind inzwischen für die meisten Aufgaben im Unternehmensalltag sehr leistungsfähig. In der Praxis bewährt sich häufig ein hybrider Aufbau: sensible Verarbeitung lokal, anspruchsvolle Aufgaben ohne personenbezogene Daten in der Cloud.
| Kriterium | Cloud-Modelle | Lokale Modelle |
|---|---|---|
| Datenhaltung | Verarbeitung beim Anbieter, Auftragsverarbeitungsvertrag zwingend erforderlich | Vollständig im eigenen Netz, keine Datenweitergabe an Dritte |
| Leistung | Aktuell führend bei komplexem Reasoning, langen Kontexten und Code | Sehr gut für Klassifikation, Zusammenfassung, Wissenssuche und Standardaufgaben |
| Kostenmodell | Laufende Kosten pro Anfrage, keine Anfangsinvestition | Einmalige Hardwareinvestition, danach im Wesentlichen Stromkosten |
| Einstiegshürde | Innerhalb weniger Stunden produktiv nutzbar | Einrichtung und Betrieb übernehmen wir auf Wunsch als Betreuung |
| Verfügbarkeit | Abhängig von Anbieter und Internetverbindung | Unabhängig, auch in abgeschotteten Netzen einsetzbar |
| Planungssicherheit | Modelle und Preise können sich kurzfristig ändern | Eingesetzte Version bleibt beliebig lange stabil nutzbar |
| Typischer Einsatz | Wissensarbeit, Textproduktion, Entwicklung, Recherche | Personaldaten, Verträge, medizinische und behördliche Unterlagen |
Zur vollständigen Analyse beider Ansätze inklusive Hardwareempfehlungen und Kostenrechnung
Wie wir KI auf eigener Hardware aufbauen und betreuen, zeigt unsere Seite zu lokaler KI.
Die Technologie ist bereit. Die Integration macht den Unterschied.
Leistungsfähige Modelle sind heute frei verfügbar. Ihren Wert entfalten sie durch die Anbindung an ERP, CRM und gewachsene Workflows, und die gelingt am besten, wenn Beratung und technische Umsetzung aus einer Hand kommen.
Welche vier Schichten braucht eine KI-Infrastruktur?
Das Zusammenspiel dieser Schichten macht aus einem Modell ein produktiv nutzbares System.
Schicht 1: Inference-Plattformen
Ausführung der ModelleSoftware, die ein Modell auf Ihrer Hardware lädt und ausführbar macht. Ollama eignet sich für serverseitigen Betrieb und Automatisierung, LM Studio für Einzelarbeitsplätze und erste Tests.
Schicht 2: Arbeitsumgebungen
Zugang für MitarbeitendeOberflächen, über die Ihr Team mit den Modellen arbeitet. Open WebUI bietet Benutzerverwaltung und Dokumentenzugriff, BionicGPT ergänzt Rollenkonzepte und Mandantentrennung für regulierte Umgebungen.
Schicht 3: Automatisierung
Verbindung zu Ihren SystemenHier entsteht der eigentliche wirtschaftliche Nutzen. Workflows verbinden Modelle mit ERP, CRM, Postfach und Dateiablage. n8n lässt sich selbst hosten und bleibt damit DSGVO-seitig unkritisch.
Schicht 4: KI-Agenten
Mehrschrittige AufgabenSysteme, die Aufgaben in Teilschritte zerlegen und Werkzeuge selbstständig aufrufen. Der Nutzen ist real, die Zuverlässigkeit jedoch begrenzt. Produktiver Einsatz gehört klar überwacht und abgegrenzt.
Alle Werkzeuge im Detail, mit Einordnung für den Unternehmenseinsatz
Welche zwölf Begriffe hören Sie in jedem KI-Gespräch?
Kurz und präzise definiert. Die ausführlichen Erläuterungen finden Sie im Baustein Grundlagen.
- Large Language Model (LLM)
- Ein auf sehr großen Textmengen trainiertes Modell, das Sprache versteht und erzeugt. Grundlage praktisch aller heutigen KI-Anwendungen im Büroumfeld.
- Machine Learning
- Verfahren, bei dem ein System Regeln aus Beispieldaten ableitet, statt sie programmiert zu bekommen. Oberbegriff für die meisten KI-Methoden.
- Deep Learning
- Machine Learning mit vielschichtigen neuronalen Netzen. Ermöglicht die Verarbeitung unstrukturierter Daten wie Text, Bild und Ton.
- Token
- Kleinste Verarbeitungseinheit eines Sprachmodells, meist ein Wortteil. Die Abrechnung von Cloud-Modellen erfolgt in der Regel pro Token.
- Kontextfenster
- Die Textmenge, die ein Modell gleichzeitig berücksichtigen kann. Bestimmt, wie umfangreich Dokumente in einer Anfrage verarbeitet werden können.
- Prompt
- Die Anweisung an das Modell. Präzision, Kontext und Beispiele in der Anweisung beeinflussen die Ergebnisqualität erheblich.
- RAG (Retrieval Augmented Generation)
- Verfahren, bei dem das Modell vor der Antwort gezielt in Ihren eigenen Dokumenten nachschlägt. Der übliche Weg zu unternehmensspezifischem Wissen.
- Vektordatenbank
- Speicher, der Inhalte nach inhaltlicher Ähnlichkeit auffindbar macht statt nach Stichwörtern. Technische Grundlage von RAG.
- Fine-Tuning
- Nachtraining eines Modells mit eigenen Daten. Sinnvoll für Tonalität und Formate, für reines Faktenwissen ist RAG meist der bessere Weg.
- Halluzination
- Eine sachlich falsche, aber überzeugend formulierte Antwort. Systemische Eigenschaft heutiger Modelle, die durch Architektur und Prüfschritte begrenzt wird.
- Inference
- Der Betrieb eines fertig trainierten Modells, also die eigentliche Beantwortung von Anfragen. Bestimmt Ihre laufenden Kosten und die Antwortzeit.
- KI-Agent
- Ein System, das eine Aufgabe eigenständig in Schritte zerlegt und dafür Werkzeuge oder Schnittstellen aufruft. Leistungsfähig, aber überwachungsbedürftig.
Über 15 Jahre Softwareentwicklung. Und jetzt KI.
Wir sind seit 2010 Entwickler. Wir haben Systeme gebaut, betrieben und im laufenden Geschäft am Leben gehalten, lange bevor Künstliche Intelligenz zum Thema wurde. Diese Erfahrung ist der Grund, warum wir KI-Projekte anders angehen: Wir wissen, wie Schnittstellen sich verhalten, wie gewachsene IT-Landschaften aussehen und was Projekte in der Realität erfolgreich macht. Beratung und Umsetzung kommen bei uns aus einer Hand, von denselben Personen.
Wir beraten und bauen
Wir setzen um, was wir empfehlen, und stehen für das Ergebnis gerade. So wird aus jeder Empfehlung ein laufendes System.
Technische Tiefe statt Oberfläche
Datenmodelle, Schnittstellen, Rechtevergabe, Betrieb. Wir bewerten KI-Vorhaben aus der Perspektive derer, die den Code später warten müssen. So tragen Entscheidungen auch nach Jahren noch.
Verlässlich kalkuliert
Konkret bedeutet das: Aufwände werden vor Projektbeginn benannt, technische Eigenschaften offen eingeordnet und Folgekosten für Betrieb und Wartung von Anfang an eingerechnet. Wir empfehlen, was sich für Sie rechnet.
Sicherheit und Datenschutz zuerst
Jede Architektur wird daraufhin geprüft, welche Daten wohin fließen. Wo personenbezogene oder geschäftskritische Informationen im Spiel sind, empfehlen wir lokale Verarbeitung, auch wenn der Cloud-Weg für uns bequemer wäre.
- Vodafone
- Carglass
- Snipes
- IronMaxx
- Roland
- Hussel
- Sunpoint
- WM Beautysystems AG
- Fritz Berger
- Zec Plus
- Assistance Partner Services
Wir liefern laufende Systeme.
Seit 2010 Softwareentwicklung, über 700 umgesetzte Projekte. Wer den Code später warten muss, bewertet Architekturentscheidungen anders.
Welche Beiträge greifen aktuelle Fragen auf?
Fachbeiträge mit Stand der Angaben und Quellen, für alles, was sich schneller ändert als die Grundlagen.
Fragen, die uns Entscheider regelmäßig stellen
Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich der Einsatz von KI?
Entscheidend ist nicht die Mitarbeiterzahl, sondern das Volumen wiederkehrender, textlastiger Arbeit. Ein Unternehmen mit 30 Beschäftigten, das täglich hunderte Dokumente bearbeitet, hat einen deutlich klareren Business Case als ein Betrieb mit 300 Beschäftigten ohne solche Prozesse. Als Faustregel gilt: Sobald eine Aufgabe strukturiert beschreibbar ist und mehrere Stunden pro Woche bindet, lohnt sich die Prüfung.
Dürfen wir Cloud-Modelle DSGVO-konform einsetzen?
Ja, unter Bedingungen. Erforderlich sind ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter, die Wahl einer Verarbeitung innerhalb der EU wo verfügbar, der Ausschluss der Nutzung Ihrer Daten für Modelltraining sowie eine Aufnahme in das Verarbeitungsverzeichnis. Bei besonders sensiblen Daten nach Artikel 9 DSGVO empfehlen wir grundsätzlich lokale Verarbeitung. Diese Einschätzung ersetzt keine Rechtsberatung.
Welche Hardware brauchen wir für lokale KI-Modelle?
Das hängt von der Modellgröße ab. Kleinere Modelle laufen bereits auf einer aktuellen Workstation mit leistungsfähiger Grafikkarte. Für Modelle, die in der Qualität an Cloud-Angebote heranreichen, ist deutlich mehr Grafikspeicher nötig. Wir empfehlen, den Bedarf am tatsächlichen Anwendungsfall zu bemessen statt an der maximal verfügbaren Modellgröße.
Wie lange dauert es, bis ein KI-Projekt Ergebnisse liefert?
Ein abgegrenzter Proof of Concept liefert in der Regel nach sechs bis zwölf Wochen belastbare Aussagen. Der produktive Rollout inklusive Integration in bestehende Systeme, Rechtevergabe und Mitarbeiterschulung benötigt je nach Komplexität drei bis neun Monate. Wir arbeiten iterativ, sodass erste nutzbare Ergebnisse deutlich vor dem Projektende vorliegen.
Was passiert, wenn sich unser eingesetztes Modell ändert oder abgekündigt wird?
Deshalb bauen wir Anwendungen mit einer Abstraktionsschicht zwischen Ihrer Software und dem Modell. Der Wechsel des Anbieters oder Modells wird damit zu einer Konfigurationsänderung statt zu einem Neuentwicklungsprojekt. Bei lokalen Modellen entfällt das Risiko ohnehin, da die eingesetzte Version dauerhaft verfügbar bleibt.
Können KI-Agenten Aufgaben wirklich selbstständig übernehmen?
In klar abgegrenzten Bereichen ja. Bei Recherche, Datenaufbereitung und der Bearbeitung strukturierter Vorgänge erreichen Agenten praxistaugliche Ergebnisse. Bei offenen Aufgaben mit vielen Zwischenschritten sinkt die Zuverlässigkeit deutlich. Unsere Empfehlung lautet: klare Aufgabengrenzen, definierte Werkzeugrechte und ein menschlicher Prüfschritt vor jeder Handlung mit Außenwirkung.
Was kostet der Einstieg bei KI Brains?
Das erste Gespräch ist unverbindlich und kostenfrei. Ein strukturierter Scoping-Workshop, in dem wir Anwendungsfälle bewerten und priorisieren, liegt bei 1.500 Euro und wird bei anschließender Beauftragung verrechnet. Umsetzungsprojekte bewegen sich je nach Umfang üblicherweise zwischen 10.000 und 150.000 Euro, kleinere Pilotvorhaben sind ab etwa 5.000 Euro möglich.
Was ist der Unterschied zwischen KI, Machine Learning und einem Sprachmodell?
Künstliche Intelligenz ist der Oberbegriff. Machine Learning ist der Teilbereich, in dem ein System seine Regeln aus Beispielen ableitet, statt sie vorgeschrieben zu bekommen. Ein Sprachmodell ist eine bestimmte Bauform daraus, trainiert darauf, den jeweils wahrscheinlichsten nächsten Textbaustein vorherzusagen. Jedes Sprachmodell ist Machine Learning, umgekehrt gilt das nicht: Eine Bedarfsprognose aus Verkaufszahlen kommt ohne Sprache aus.
Muss der Betriebsrat bei der Einführung von KI beteiligt werden?
In Betrieben mit Betriebsrat ja, und früher als meist angenommen. Die Mitbestimmung nach Paragraf 87 Absatz 1 Nummer 6 Betriebsverfassungsgesetz greift bereits, wenn ein System zur Überwachung von Verhalten oder Leistung objektiv geeignet ist; eine solche Absicht muss nicht vorliegen. Planbar wird das über eine Rahmenvereinbarung, die den Umgang mit KI allgemein regelt, statt jedes Werkzeug einzeln zu verhandeln. Ohne Betriebsrat entfällt die Mitbestimmung, die Pflichten aus Datenschutz und AI Act bleiben bestehen.
Wie erkennen wir, ob unsere Daten für ein KI-Projekt ausreichen?
An der Eindeutigkeit. Die aussagekräftigste Prüfung ist die Frage, welcher Bestand führend ist: Steht jede Angabe an genau einer gepflegten Stelle, ist die Grundlage gut. Für Aufgaben wie das Auslesen von Belegen oder das Einordnen von Anfragen genügen Beispiele zur Prüfung, Trainingsdaten sind dafür nicht nötig. Mehr Vorbereitung brauchen Vorhersagen aus eigenen Zahlen, weil sie auf einer sauberen Historie über Jahre aufbauen.
KI Wissensdatenbank: fundiertes Wissen für unternehmerische Entscheidungen
Künstliche Intelligenz hat innerhalb weniger Jahre den Sprung vom Forschungsthema zur betrieblichen Realität geschafft. Wer heute in einem Unternehmen Verantwortung trägt, kommt an der Frage nicht mehr vorbei, welche Rolle KI in den eigenen Prozessen spielen soll. Der Zugang zur Technologie ist einfach geworden, die Bewertung ist die eigentliche Aufgabe. Dafür braucht es belastbare, technisch fundierte Informationen auf Deutsch, und genau die bietet unsere KI Wissensdatenbank.
Wir haben diese Wissensdatenbank so aufgebaut, wie wir selbst an ein Projekt herangehen: von den Grundlagen über die konkrete Technologieauswahl bis zur betrieblichen Einführung. Der erste Baustein erklärt, wie Künstliche Intelligenz historisch entstanden ist und wie moderne Sprachmodelle tatsächlich arbeiten. Dieses Verständnis ist keine akademische Übung. Wer weiß, dass ein Sprachmodell Wahrscheinlichkeiten berechnet und nicht Fakten nachschlägt, bewertet Chancen und Risiken automatisch realistischer und stellt in Anbietergesprächen die richtigen Fragen.
Die Technologieauswahl entscheidet über Datenschutz und Kosten
Der zweite Baustein widmet sich der zentralen Architekturfrage: Cloud oder lokal. Cloud-Modelle großer Anbieter liefern derzeit die stärksten Ergebnisse, insbesondere bei komplexen Aufgaben, langen Dokumenten und Programmiertätigkeiten. Sie sind sofort einsatzbereit und erfordern keine Investition in Hardware. Der Preis dafür ist die Übertragung von Daten an einen externen Dienstleister, was einen sauberen vertraglichen Rahmen und eine bewusste Entscheidung darüber verlangt, welche Informationen das Haus verlassen dürfen. Lokale Modelle drehen dieses Verhältnis um: Alle Daten bleiben im eigenen Netz, sie laufen auf geeigneter eigener Hardware und sind inzwischen für die meisten Aufgaben im Unternehmensalltag sehr leistungsfähig.
Der dritte Baustein behandelt die Werkzeuge, mit denen aus einem Modell eine nutzbare Anwendung wird. Inference-Plattformen wie Ollama und LM Studio machen Modelle auf eigener Hardware lauffähig. Arbeitsumgebungen wie Open WebUI und BionicGPT geben Ihren Mitarbeitenden einen kontrollierten Zugang mit Benutzerverwaltung und Dokumentenanbindung. Automatisierungsplattformen wie n8n verbinden die Modelle mit Ihren Fachsystemen und erzeugen damit den eigentlichen wirtschaftlichen Nutzen.
Vom Anwendungsfall zum produktiven Betrieb
Der vierte Baustein überträgt all das in die Unternehmensrealität. Er zeigt Einsatzfelder nach Funktionsbereich und behandelt die Themen, die über den Projekterfolg oft stärker entscheiden als die Technologie selbst: die Einbindung der Mitarbeitenden, die Klärung von Verantwortlichkeiten und die rechtliche Einordnung nach DSGVO und EU AI Act.
Der fünfte Baustein erklärt, warum wir diese Inhalte in dieser Tiefe bereitstellen können. KI Brains entwickelt seit 2010 Software und hat in dieser Zeit über 700 Projekte umgesetzt. Deshalb begleiten wir Vorhaben von der ersten Bewertung bis in den laufenden Betrieb, aus einer Hand.
Der sechste Baustein führt zu den Daten, auf denen jedes Vorhaben steht: wie Sie Ihre Bestände prüfen, ordnen und für KI vorbereiten.
Vertiefung für jede Phase eines Vorhabens
Die Bausteine 06 bis 10 begleiten ein Vorhaben durch seine Phasen: Daten prüfen, beauftragen und abnehmen, den Onlinehandel als Branchenbeispiel, Sicherheit und Betrieb. Die Bausteine 11 bis 16 vertiefen Themen, die in fast jedem Vorhaben auftauchen: RAG und Unternehmenswissen, Abläufe automatisieren, E-Rechnung und Belege, KI-Richtlinie und KI-Kompetenz, KI-Agenten und MCP sowie KI im Kundenservice. Die Bausteine 17 bis 21 gehen auf weitere Branchen ein: Immobilienverwaltung, Kanzlei und Rechtsabteilung, Großhandel und Logistik, Fertigung sowie Tourismus.
Unsere Leistungen im Einzelnen: KI Beratung, KI Optimierung, Prozessoptimierung, Digitalisierung und Lokale KI. Aktuelle Fachbeiträge finden Sie in unserem Blog.
Wissen ist die Grundlage. Umsetzung ist die Entscheidung.
Sie wissen jetzt, welche Fragen zu stellen sind. Im nächsten Schritt schauen wir uns gemeinsam an, welche Ihrer Prozesse am meisten von KI profitieren, mit klarer technischer Einschätzung.
Unverbindlich und kostenfrei. Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags.