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Referenz 11Fünf Werktage statt fünf Monate
Zoonea Commerce GmbH · Ergänzungsfuttermittel für Hund und Katze
- Magento 2 zu Shopify
- über 13.000 Datensätze
- deterministische Abnahme
- KI entscheidet, Skripte schreiben
- Kunde
- Zoonea Commerce GmbH
- Bereich
- E-Commerce, Ergänzungsfuttermittel
- Stand
- live seit August 2026
Die Umstellung von Magento 2 auf Shopify war nach fünf Werktagen abgeschlossen. Ohne KI-Unterstützung rechnen wir bei einem Vorhaben dieses Zuschnitts mit drei bis fünf Monaten. Der Unterschied entsteht nicht beim Schreiben der Daten — das ging vorher auch per Skript. Er entsteht beim Verstehen.
Ausgangslage
Der Shop lief auf Magento 2 und sollte auf Shopify wechseln. Das ist der Teil, den man plant. Der Teil, den man unterschätzt, ist alles, was daran hängt: gewachsene Kategoriestrukturen, Attribute ohne festes Schema, CMS-Seiten aus mehreren Jahren, Bewertungen aus einem Datenrettungsbestand, Newsletterlisten mit Bounces und Abmeldungen, Rabattcodes aus Flyeraktionen.
Dazu Werbung und Auswertung, die während der Umstellung weiterlaufen mussten: die laufenden Shopping- und Suchkampagnen, das Merchant Center und ein Amazon-Verkäuferkonto mit bestehendem Angebotsbestand. Ein Shopwechsel darf keins davon abreißen lassen.
Fünf Werktage statt drei bis fünf Monate
Die Migration war in fünf Werktagen durch. Unser Vergleichsmaßstab sind drei bis fünf Monate, und der ist nicht geraten: Wir haben in früheren Projekten genug Exporttabellen von Hand in getrennte Importtabellen zerlegt, gemappt und wieder zusammengeführt, um zu wissen, wie lange das dauert. In Werktagen gerechnet sind das rund 92 bis 95 Prozent weniger Durchlaufzeit.
Der Gewinn liegt nicht im Schreiben. Ein Importskript war auch vorher schnell. Er liegt im Verstehen: welches Quellattribut in welches Zielfeld gehört, welche CMS-Seite noch gebraucht wird und welche nicht, welche Bewertung eine Kopie einer anderen ist, welche Bestellung ein Konto hat und welche nicht. Das war früher die Arbeit von Wochen und ist heute die Arbeit von Stunden.
Was gleich geblieben ist: Die Entscheidung, ob das Ergebnis stimmt, trifft am Ende ein Prüflauf und kein Modell.
Die Arbeitsteilung: KI entscheidet, Skripte schreiben
Künstliche Intelligenz ist gut darin, Struktur zu erkennen und Entscheidungen vorzubereiten. Sie ist schlecht darin, garantiert zweimal dasselbe zu tun. Genau dort verläuft in diesem Projekt die Trennlinie.
Entschieden hat die KI. Sie hat das Magento-Datenmodell gelesen und ein Shopify-Zielmodell abgeleitet, Configurable- und Simple-Produkte zusammengeführt, Quellattribute fachlich klassifiziert und auf Metafelder gemappt, CMS-Seiten in „Übernehmen“, „Zusammenführen“, „Entwurf“ und „Verwerfen“ sortiert und Cross- und Upselling-Beziehungen aus Sortiment und Anwendung abgeleitet.
Geschrieben haben feste Skripte. Vor jedem Live-Import ein Testlauf. Unveränderliche Prüfsummen auf den Quelldateien, erwartete Zielmengen als Gegenprobe. Idempotente Verarbeitung, damit ein zweiter Lauf keine Dubletten erzeugt. Compare-and-Set bei Beständen. Feste Positivlisten für Produkte, Kanäle und Schreiboperationen. Und ein Abbruch, sobald eine Quelle unbekannt oder eine Menge abweichend war.
Verbunden wurde über die jeweiligen Programmierschnittstellen, nicht über dauerhaft mitlaufende Browsersteuerung. Was eine Schnittstelle bestätigt, lässt sich nachzählen; was ein Browser klickt, nicht.
Über 13.000 Datensätze übernommen
Nicht die Zahl der Produkte macht eine Migration aufwändig, sondern alles, was an ihnen hängt.
Automatisiert verarbeitet und einzeln gegen das Zielsystem verifiziert wurden 13.123 Einzelobjekte, Felder und Beziehungen: Kundenkonten und Adressen, die Bestellhistorie, Bewertungen, Newsletter-Abonnenten, Produktmetafelder, Bilder und Bildquellen, interne Verweise, Empfehlungsrelationen, SEO-Weiterleitungen — und allein 8.849 Rabattcodes aus zurückliegenden Flyeraktionen, von denen jeder einzelne auf seinen Einlösestatus geprüft werden musste.
Der Punkt ist nicht die einzelne Zahl. Der Punkt ist, dass an einem Sortiment dieser Größe ein fünfstelliger Datenbestand hängt, den niemand von Hand durchsieht.
Und was bewusst draußen blieb
Der aufwändigere Teil war nicht das Übertragen, sondern das Aussortieren. Ein pauschaler Vollimport hätte Karteileichen, Dubletten und verbrauchte Codes mitgenommen.
| Ausgeschlossen | Anteil |
|---|---|
| Gastbestellungen ohne Kundenkonto, statt pauschalem Vollimport | 88,7 % |
| Dubletten im geretteten Bewertungsbestand | 50,0 % |
| unbestätigte oder maschinelle Kundenregistrierungen | 16,2 % |
| bereits eingelöste Flyercodes | 6,9 % |
| Abmeldungen und Bounces im Newsletter-Export | 5,6 % |
Die größte Einzelentscheidung betraf die Bestellhistorie: Gastbestellungen ohne Kundenkonto wurden nicht als Konten importiert. Das ist eine Reduktion des Umfangs um 88,7 Prozent gegenüber einem blinden Import — und der Grund, warum im Ziel saubere Bestellungen mit echtem Konto stehen statt neuntausend halbe.
Wie die Abnahme lief
Nach jedem Import eine unabhängige Live-Verifikation gegen das Zielsystem, nicht gegen das eigene Protokoll.
- 100 % des Kernsortiments im Ziel verifiziert
- 100 % der Kunden, Bestellungen, Bewertungen und Abonnenten verifiziert
- 100 % der Kategoriezuordnungen und Empfehlungsrelationen verifiziert
- alle Bundles live und aktiv
- 0 fehlende Kunden, Bestellungen, Bewertungen oder Abonnenten
- 0 Weiterleitungsschleifen, 0 Weiterleitungsketten
- 0 neue Amazon-ASINs und 0 neue Angebote durch die Umschaltung
- 0 unbeabsichtigte Kundenmails während der historischen Importe
Der letzte Punkt klingt nebensächlich und ist es nicht: Wer tausend alte Bestellungen importiert, ohne die Benachrichtigungen abzuschalten, verschickt tausend Versandbestätigungen für Pakete, die längst angekommen sind.
Was wir hier nicht behaupten
Wir haben keine Umsatz- oder Conversion-Steigerung durch den neuen Shop gemessen. Also behaupten wir keine.
Die Google-Ads-Kennzahlen aus dem August 2026 haben wir als Ausgangslage vor der Umstellung erfasst, nicht als Ergebnis danach. Sie stammen aus der Attribution der Plattform und sind kein Messergebnis von uns. Absolute Zahlen zu Reichweite, Klicks und Werbeausgaben bleiben beim Kunden.
Auch die fünf Werktage sind eine Durchlaufzeit und keine Personentage. Der Vergleichsmaßstab von drei bis fünf Monaten ist unsere Erfahrung aus vergleichbaren Migrationen ohne KI-Unterstützung, kein Angebot eines Wettbewerbers und keine Studie.
Warum dieser Fall hier steht
Weil er zeigt, wo Künstliche Intelligenz in einem Projekt trägt und wo sie nichts zu suchen hat. Die Analyse von 13.000 gewachsenen Datensätzen ist eine Aufgabe für ein Modell. Das Schreiben in ein Live-System ist eine Aufgabe für Code, der jedes Mal dasselbe tut und abbricht, wenn eine Zahl nicht stimmt.
Und weil die Grenze zwischen beidem nicht behauptet, sondern gebaut wurde: als Prüfsumme, als Positivliste, als Einzelfreigabe.
Wie es nach dem Umzug weitergeht, steht im zweiten Teil dieser Referenz: das laufende Marketing-Control-Center für Google und Amazon.
Häufige Fragen zu diesem Projekt
Wie kann eine Shopmigration in fünf Werktagen fertig sein?
Weil der langsame Teil einer Migration nicht das Schreiben ist, sondern das Verstehen der gewachsenen Quelldaten. Genau dort arbeitet die KI: Sie liest das Quellmodell, klassifiziert Attribute, erkennt Dubletten und schlägt die Zuordnung vor. Geschrieben wird anschließend von festen Skripten mit Testlauf und Prüfsumme. Ohne diese Unterstützung rechnen wir bei vergleichbarem Zuschnitt mit drei bis fünf Monaten.
Warum nicht alles der KI überlassen?
Weil ein Sprachmodell nicht garantiert, zweimal dasselbe zu tun. Bei Analyse, Klassifikation und Zuordnung ist das kein Problem, sondern die Stärke. Beim Schreiben in ein Live-System ist es ein Risiko. Deshalb entscheidet hier die KI, und schreiben feste Skripte mit Prüfsumme, Testlauf und Abbruchbedingung.
Was heißt „deterministische Abnahme“?
Dass das Ergebnis nachzählbar ist. Vor dem Import stehen erwartete Mengen fest, nach dem Import wird unabhängig gegen das Zielsystem geprüft — nicht gegen das eigene Protokoll. Weicht eine Menge ab oder taucht eine unbekannte Quelle auf, bricht der Lauf ab, statt weiterzuschreiben.
Warum wurden Gastbestellungen nicht übernommen?
Weil sie kein Kundenkonto haben. Ein pauschaler Import hätte daraus tausende Karteileichen erzeugt. Die fachliche Entscheidung war, den historischen Kontoimport auf die Bestellungen mit echtem Konto zu begrenzen — eine Reduktion des Umfangs um 88,7 Prozent gegenüber dem Vollimport.
Was passiert mit den bestehenden Verkaufskanälen während der Umstellung?
Sie laufen weiter. Die laufenden Shopping-Kampagnen und das Merchant Center wurden vor dem Shopwechsel erfasst statt neu gestartet, die Zielmärkte kontrolliert auf Deutschland und Österreich begrenzt. Beim Amazon-Konto wurde das Kernsortiment mit den vorhandenen FBM-Angeboten verknüpft, ohne eine einzige neue ASIN zu erzeugen; die Preis-Synchronisierung blieb bewusst aus, damit gewachsene Amazon-Preise nicht überschrieben werden.
Weitere Referenzen
Shopwechsel oder Datenmigration vor sich?
Der Aufwand steckt selten im Übertragen, sondern im Aussortieren und im Nachweis, dass am Ende nichts fehlt. Im Erstgespräch sagen wir Ihnen ehrlich, was wir in Ihrem Fall täten. Unverbindlich und kostenfrei.
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