Am 2. August 2026 tritt der EU AI Act in seiner vollen Anwendbarkeit in Kraft und bringt konkrete Pflichten für Unternehmen mit sich, die KI-Systeme entwickeln oder einsetzen. Wer jetzt noch nicht vorbereitet ist, riskiert empfindliche Strafen.
Was ändert sich?
Der EU AI Act klassifiziert KI-Systeme nach Risikostufen: von verbotenen Anwendungen (z. B. Social Scoring durch Behörden) über Hochrisiko-KI bis hin zu Systemen mit minimalem Risiko. Besonders betroffen sind KI-Systeme in Bereichen wie Personal, Kreditvergabe, Gesundheit oder kritische Infrastruktur.
Was bedeutet das konkret?
Hochrisiko-KI-Systeme müssen dokumentiert, getestet und in ein Risikomanagementsystem eingebettet sein. Außerdem gilt Transparenzpflicht gegenüber Nutzern. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 35 Millionen Euro oder 7 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden – je nachdem, welcher Betrag höher ist.
Was sollten Sie jetzt tun?
Erstellen Sie eine Übersicht aller KI-Systeme in Ihrem Unternehmen und prüfen Sie deren Risikoklasse. Viele Unternehmen unterschätzen, wie viele ihrer eingesetzten Tools unter den AI Act fallen könnten. Eine strukturierte KI-Bestandsaufnahme ist der erste Schritt.
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